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In der Automobilindustrie gibt es viele Anwendungen, da MIG/MAG für die so genannte Kehlnahtschweißung benutzt wird. Die Kehlnahtschweißung macht über 80% der gesamten Schweißverbindungen aus, die im Allgemeinen in der Automobilindustrie ausgeführt werden, hauptsächlich für Bauelemente, Fahrgestelle, Rahmenbau, Hängegerüste, Stoßdämpfer, Halterungen jeder Art und Stoßstangen, etc.
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Die MIG Schweißtechnologie wurde seit vielen Jahren weit verbreitet von der Metallproduktionsindustrie als das, am häufigsten angewandte Schweißverfahren anerkannt. Jedoch ist das MIG/MAG-Schweißverfahren relativ langsam, benötigt erheblich viel Schweißdraht und ist für die Überlappungsschweißung praktisch nicht anwendbar, da es für automatisierte Schweißsysteme die Fähigkeit haben muss, Schweißnähte auffinden zu können. Es erzeugt zudem am Werkstück eine großflächige Hitzedeformation. Super-MIG® liefert für die oben genannten Mängel die Lösung.
Die Hauptprobleme betreffs des Auffindens der geschweißten Kanten und der Nachbehandlung aufgrund der großen Hitzedeformation, verursachen eine relative Verlangsamung der Verarbeitungsgeschwindigkeit und erhöhen den Verbrauch von Verschleißmaterial.
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Es gibt auch für die Plasmalichtbogenschweißung mehrere Bauelement-Anwendungen, hauptsächlich für so genannte Überlappungen; indem spezielle Löcher benutzt werden, deren Umfeld zusätzlich geschmolzen wird. Das oben genannte Verfahren erfordert zweifellos eine präzise Indexierung für die koaxiale Positionierung des Schweißbrenners in Bezug auf das Loch, einen hohen Ausschuss wegen den verschiedenen Lücken, eine langsame Verarbeitungsgeschwindigkeit und eine komplizierte Werkzeugbenutzung etc.
Eine bekanntere Methode für Überlappungsnähte ist die Laserschweißung. Sie erfordert jedoch eine präzise Oberflächenvorbereitung, hohe Werkzeug- und Ausstattungskosten, hohe Unterhaltskosten und beschränkte Laseranwendungen wegen der relativ kurzen Betriebszeit.
Die Schweißung von verzinkten Materialien, sowohl in Überlappungs- als auch in Kehlnahtkonfigurationen, stellt einen äußerst schwierigen Fall für all die oben genannten Schweißtechnologien dar.
PLTs einzigartiges Konzept der Kombination von MIG und Plasmalichtbogen ist die qualitativ und kostengünstig beste Lösung für die Überlappungs- und Kehlnahtschweißung von Stahl und verzinkten Stahlverbindungen.
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Super-MIG® ist eine neue und innovative Technologie, welche umfassende Möglichkeiten zur Entwicklung von einzigartigen Standard- und kundenspezifischen Lösungen für Schweißanwendungen bietet, die auf dem Markt sehr gefragten sind.
Die Super-MIG® Technologie basiert ebenfalls auf der Vereinigung von zwei bestehenden Energiequellentechnologien (MIG/MGAW und Plasma) in ein funktionsfähiges Schweißsystem, das aus beiden Technologien, aus denen es besteht, kollektiven Nutzen und Vorteile erzielt. Sie verbessert die Verschweißung und vertieft die Einbrandtiefe, die Produktivität und Qualität um das 3-4-fache. Super-MIG™ bietet ein Schweißvermögen, das mit beiden Schweißtechnologien allein nicht möglich wäre, ohne irgend eine Einkerbungs- oder Kantenpräparationstechnik zu benötigen. Kein anderes bestehendes Schweißgerät und kein Stand der Technik zur Steigerung der Plasma-MIG technologischen Erfindung kann ähnliche Schweißfähigkeiten und -Qualitäten hervorbringen.
Wie bereits vorher erwähnt, enthält das traditionelle MIG/MAG Verfahren eine automatische, fortlaufende Versorgung einer Verbrauchselektrode, die durch äußerlich zugeführtes Gas abgeschirmt wird. Von besonderer Wichtigkeit ist das Metall, das in drei Grundmodi von der Elektrode zum Werkstück befördert wird:
Eine Kurzschlussübertragung ist auf der niedrigsten Schweißstromstufe und dem kleinsten Elektrodendurchmesser kennzeichnend. Das Metall wird nur dann befördert, wenn die Elektrode mit der Schweißmulde in Kontakt kommt. Es wird Kein Metall über die Bogenlücke befördert. Dieser Modus eignet sich am besten für das Verbinden von dünnen Abschnitten oder die Überbrückung von breiten Grundöffnungen. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit, die resultierende Gesamtproduktivität und die Einbrandtiefe sind sehr niedrig.
Die kugelförmige Übertragung zeichnet sich in einer Tropfengröße mit einem größeren Durchmesser als dem, der Elektrode aus. Dieses Verfahren ist durch eine ungenügende Einbrandtiefe, übermäßige Verstärkung und große Schweißspritzer gekennzeichnet. Dies schränkt ist die Benutzung des kugelförmigen Übertragungsverfahrens für Produktionsanwendungen beträchtlich ein.
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Bei reichhaltigem Argon-Schutzgas ist eine Sprayübertragung möglich. Dies führt zu einem stark ausgerichteten Strom einzelner Tropfen, der durch die Lichtbogenkraft zu einer Geschwindigkeit beschleunigt wird, die die Gravitation überwindet. Das Sprayübertragungsverfahren ist möglich, sofern der Bogenfluss stärker als der so genannte Transitionsfluss ist, einem Wert, der vom Drahtdurchmesser und der Art des Materials abhängt. Der Betrieb im Sprayübertragungsmodus ist sehr empfehlenswert.
Allerdings kann die charakteristisch hohe Abscheidungsrate eine zu breite Schweißmulde bilden, die in vertikaler und übergestellter Position von der Oberflächenspannung nicht unterstützt wird. Die Abscheidungsrate steigt bei wachsendem Schweißstrom an. Dies führt zu einer erhöhten Elektrodenschmelzung und einem übermäßigen Hartlotverbrauch.
All dies beeinträchtigt die Schweißgeschwindigkeit und die Dicke des Materials, das bei einem Durchgang geschweißt wird. Gegebenenfalls müssen deshalb mehrere Schweißdurchgänge mit verschiedenen Einkerbungsarten durchgeführt werden. Zudem bewirkt die große Schweißmulde eine starke Schweißdeformation.
Theoretisch kann die Einbrandtiefe als auch die Schweißgeschwindigkeit drastisch erhöht werden, wenn der Wärmeeintrag auf das Grundmaterial erhöht werden könnte, ohne die Deformationsrate des Hartlots zu erhöhen.
Die Vereinigung der allgemein angewandten MIG- und Plasma-Schweißverfahren, verbessert die Verschweißverbindung und erhöht die Produktivität.
Das oben genannte Ziel wird durch die Verstärkung der Vorteile erreicht, welche beide Verfahren liefern:
Die Hochleistung und große Einbrandtiefe des Plasma Lichtbogens und
die hohe Bogeneffizienz und das Lückenüberbrückungsvermögen von MIG (GMAW).
Dies wird dadurch erreicht, indem sowohl eine Verbrauchselektrode (MIG-GMAW) als eine Nicht-Verbrauchselektrode (Plasmabogen) in der Art kombiniert werden, dass die Achsen beider Elelektroden in einem spitzen Winkel zum Werkstück ausgerichtet sind und neben der Schweißlinie mit dem Werkstück in einer Ebene liegen. Wir intensivieren einerseits die Hauptvorteile des Plasmabogens in unserem patentierten Super-MIG® und anderseits die hohe Bogeneffizienz und Metallübertragungsfähigkeit des MIG-GMAW. Dies wird mit Hilfe der Wechselwirkung zwischen dem Plasma- und dem MIG-Lichtbogen erreicht.
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